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Armeeprojekt: Die Legion des Ersten Prinzen

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Eversor
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Armeeprojekt: Die Legion des Ersten Prinzen

Beitrag von Eversor » Fr 8. Jan 2021, 13:46

Unter den Kollegen stacheln wir uns regelmäßig zu Bemalherausforderungen an, damit wir auch mal den Pinsel schwingen (was wir sonst ja niiiieeee tun würden). In diesem Jahr haben wir uns von der aus dem White Dwarf bekannten Artikelreihe "Vier Kriegsherren" inspirieren lassen und uns, wenn auch mit mehr Teilnehmern, darauf geeinigt, dass jeder im Verlauf des Jahres eine Armee für Warhammer Age of Sigmar aufbaut.

Das Ganze läuft folgendermaßen ab: Jeder Teilnehmer baut in festgelegten Phasen, die jeweils zwei Monate dauern, seine Armee auf. In jeder Phase sind dazu 500 Punkte zu bemalen, sodass man am Ende eine Armee über 3.000 Punkte hat. Natürlich sind wir da etwas flexibel, immerhin soll man keinen Unsinn reinnehmen müssen, um genau auf die Punktzahl zu kommen.

Für mich stellte sich also die Frage, was ich in dem Jahr machen will. Oberste Prämisse für mich war, möglichst erst einmal auf Halde liegende Miniaturen zu verwenden, um den Berg der Schande abzuarbeiten. Eine kurze Sichtung meiner Lagerbestände ergab folgende Optionen:
Stormcast Eternals (fünf Modelle)
Hedonites of Slaanesh (etwa ein Dutzend Modelle und bereits 3.500 Punkte bemalt)
Blades of Khorne (etwa zwei Dutzend Modelle)
Disciples of Tzeentch (etwa drei Dutzend Modelle)
Slaves to Darkness (etwa ein halbes Dutzend Modelle)

Für keine der vorhandenen Fraktionen hatte ich also genug Modelle, um mehr als ein oder zwei Stufen abzudecken. Dann fiel mir jedoch Archaons Zorn in die Hände und meine Probleme waren gelöst. Darin befinden sich nämlich Armeelistenvarianten für das Ungeteilte Chaos. Ich würde also auf fast alle Vorräte zugreifen können.
Am interessantesten war für mich die Legion des Ersten Prinzen, die Armee Be'lakors. Sie besteht ausschließlich aus Dämonen, was nicht weiter schlimm ist, weil maximal 20 % meiner unbemalten Chaosminiaturen Sterbliche darstellen, der Rest kommt direkt aus dem Reich des Chaos. Hinzu kommt, dass ich dann auch alle Modelle bei Warhammer 40.000 und The Horus Heresy einsetzen kann.

Bei sechs Phasen zu je 500 Punkten werde ich für jeden der vier großen Chaosgötter eine Phase einplanen. Die letzten beiden Phasen werde ich natürlich Be'lakor persönlich widmen (er nimmt schon die Punkte einer halben Stufe ein), den Rest werde ich mit Furies und weiteren Einheiten für die vier Götter füllen. Abgesehen von Stufe 1 ist aber die Reihenfolge noch offen.
Ich kann als Tabletop-Spieler einfach nicht monogame leben …

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Re: Armeeprojekt: Die Legion des Ersten Prinzen

Beitrag von Eversor » Fr 8. Jan 2021, 19:31

Phase I: Die Heerscharen des Blutgottes

Da ich für Tzeentch noch Bases bräuchte und Slaanesh schon einiges habe, beginnt dieses Projekt mit einer kleinen Streitmacht des Khorne. Die Grundlage dafür bilden die Khorne-Miniaturen aus der Box Wut & Verzückung, die vor zwei Jahren erschien. Ergänzen musste ich sie dann noch um ein Anführer-Modell, weil der Karanak aus der Box im nächsten Battletome kein Anführer mehr war. Meine Wahl fiel auf einen Bloodmaster, da er im Laden verfügbar war.
Die Liste für Phase 1 sieht folgendermaßen aus:
  • Bloodmaster, Herald of Khorne (Anführer)
  • Karanak
  • 10 Bloodletters mit Bloodreaper, 1 Hornbläser und 1 Standartenträger mit Blitgetränktem Banner (Linientruppen)
  • 5 Flesh Hounds mit 1 Gore Hound (*)
  • 3 Bloodcrushers mit Bloodhunter, 1 Hornbläser und 1 Ikonenträger
*Sollte ich die Armee so spielen, würde sie als reine Khorne-Armee spielen, was die Flesh Hounds zu Linientruppen machen würde.

Zusammen sind das 20 Modelle und 550 Punkte. Hier seht ihr die gebauten und grundierten Modelle (ja ich habe gestern auch etwas an den Bases gemalt):
Gesamtbild.jpg
Die Anzahl der Modelle sollte bis Ende Februar gut bemalbare sein und die Punkte erfüllen auch die Anforderung – außerdem bieten sie mir noch etwas Spielraum, wenn ich später mal weniger Zeit für das Projekt haben sollte.

Das Khorne-Kontingent hat grundsätzlich einen entscheidenden Nachteil: es ist rot. Nein, ich habe nichts gegen die Farbe Rot. Ansonsten hätte ich nicht Blood Angels, Word Bearers, Adeptus Mechanicus vom Mars, Haus Taranis, Römer in roten Tuniken und eine britische Armee der Napoleonischen Kriege. Aber irgendwann ist es auch mal genug.
Daher habe ich mich entschieden, die Miniaturen NICHT rot anzumalen. Khornitische Hauptfarben sind Rot, Schwarz, Knochenweiß und Bronze.
Rot war von Anfang an keine Option. Knochenweiß würde mich bei Nurgle einschränken, weil bleiche Haut so ähnlich aussehen würde (ich habe mich bei Nurgle noch nicht auf eine Bemalung festgelegt). Schwarz wäre sehr dunkel und bräuchte als Kontrast in der Armee eine einzelne leuchtende Farbe wie Rot (NEIN, nicht schon wieder die Farbe …).
Blieb also nur Bronze. Für Modelle mit Haut. Viel Haut. Fast nur Haut … Aber hey, es sind Dämonen, warum sollen die nicht wie Metall aussehen? Also habe ich mir den Greater Demon von North Star Miniatures geschnappt und ihn entsprechend als Testmodell missbraucht. Und ich war mit dem Eindruck zufrieden.
18.jpg
Die Haut wird also bronze, die Hörner und klauen sollen schwarz, Klingen und Hörner knochenweiß und die Haare male ich dunkelrot. Die Panzerplatten der Juggernauts werden wahrscheinlich in einem helleren Rot bemalt. Ich hatte erst über metallic-rote Bemalung der Panzerplatten nachgedacht, aber das würde bei der bronzefarbenen Haut wahrscheinlich zu metallisch.

Das sind jetzt erst einmal meine Pläne für diesen und nächsten Monat. Jetzt muss ich nur noch den Maltisch von anderen Miniaturen befreien, damit ich richtig loslegen kann.
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